Kauftipps für Tomatengewächshäuser

Im Handel gibt es unzählige Modelle von Tomatengewächshäusern. Auf den ersten Blick ähneln sich die meisten. Das wohl am meisten angebotene Modell besteht aus einer Folie und einem Steckrohrrahmen aus Metall.

Dieses „Standard-Modell“, welches in Art und Form von vielen Herstellern angeboten wird, hat meistens eine Breite von rund 2m, eine Höhe von 1,80m und eine Tiefe von 80cm.

Und obwohl viele Modelle nahezu identisch erscheinen, gibt es feine Unterschiede, auf die Sie vor dem Kauf eines Gewächshauses für Tomaten achten sollten:

Stabilität des Gewächshauses

Oft wird in Baumärkten ein Tomatengewächshaus zu Anschauungszwecken aufgebaut. Dort bekommen Sie auch einen ersten Eindruck von dessen Stabilität.

Wie fest greifen die Steckverbindungen ineinander? Machen die Verbingsstücke aus Plaste einen stabilien, wertigen Eindruck. Wie wird die Folie mit dem Rahmen verbunden? Sind die Schlaufen dafür ordentlich vernäht. Sehen die Reißverschlüsse wertig aus? Wie wird das Tomatenzelt in der Erde verankert? Sind die Bodenanker ausreichend lang? Muss ich eventuell die Stabilität nach dem Aufbau zusätzlich erhöhen?

All diese Fragen verhindern später eine mögliche Enttäuschung.

Belüftung des Tomatenzelts

Dies ist ein weiterer sehr wichtiger Aspekt, den Sie vor dem Kauf beachten sollten. Eine ausreichende Luftzirkulation ist extrem wichtig für einen erfolgreichen Anbau von Tomaten im Tomatengewächshaus. Hat das Foliengewächshaus mindestens zwei Seitenfenster, die sich einfach öffnen und schließen lassen? Sind die Seitenfenster durch eine feines Netz geschützt, das die Luft zirkulieren lässt, aber den Regen und mögliche Schädlinge am Eindringen hindert, sowie die Stabilität der Folie sichert?

Handhabung des Gewächshauses für Tomaten

Ist ein Tomatengewächshaus schwer handzuhaben, kann das schnell den Spaß am Tomatenanbau trüben. Die große Öffnung an der Frontseite hat an den Seiten meist Reißverschlüsse. Will man das Foliengewächshaus öffnen, muss man diese nach oben hin öffnen. Dann kann man die „Tür“ aufrollen und oben durch zwei Schlaufen befestigen. Dieser Mechanismus ist meist schon ein großer Nachteil, da man das Tomatenzelt aus Folie meist nur ganz oder gar nicht öffnen kann. Zwischenstufen gibt es leider nicht. Nur eine Seite zu öffnen bringt meistens nichts, da die Folie so im Wind flattern und dadurch die Tomatenpflanzen beschädigen kann.

Aus diesem Grund sind die Seitenfenster unverzichtbar. Achten Sie bei der Standortwahl für Ihr Tomatengewächshaus darauf, dass Sie die Seitenfenster leicht erreichen und handhaben können. Wichtig ist, dass durch beide Seitenfenster Luft problemlos zirkulieren kann. Steht es z. B. mit einer Seite zu nah an einer Wand oder dichten Hecke, können Sie das Fenster nur schlecht erreichen. Bei täglichem Öffnen und Schließen wird das schnell zum Ärgernis. Außerdem kann der Luftstrom behindert werden.