Gewächshausarten im Vergleich – Was für Modelle gibt es?

Geht es um das Kultivieren von Tomaten und anderem Gemüse, dann empfiehlt sich ein Gewächshaus. Egal, wie groß der Garten ist und über welches Budget Sie verfügen, es findet sich dank riesiger Auswahl ganz bestimmt das richtige Modell. Hier gibt es einen Überblick über gängige Gewächshausarten.

Mini-Gewächshäuser

Klein, aber fein – so kann man die kleinsten Gewächshäuser auf dem Markt beschreiben. Einige der Basismodelle setzen sich aus einem Metallgerüst und einer Plane aus Kunststoff zur Überdeckung zusammen. Sie können mobil und bei Bedarf eingesetzt werden und eignen sich z. B. zum Schutz von Setzlingen und Jungpflanzen, als Unterstand bei schlechtem Wetter und bedingt zum Frostschutz. Ein kleines Mini-Gewächshaus gibt es auch ohne Plane als geschlossene Variante, die an einen Schrank denken lässt und sich beispielsweise als Balkon-Gewächshaus anbietet. Ähnlich ist die Aufzuchtstation aufgebaut. Für Topfpflanzen und Blumen ist das Miniatur-Gewächshaus bestens geeignet und im Handumdrehen aufgebaut. Tomatenpflanzen brauchen aber später mehr Platz zur Entfaltung.

Klassische Gewächshäuser

Klassisches Gewächshaus Für Einsteiger und den Tomatengarten sind kleinere Standardgewächshäuser eine gute Idee. Mit einer Mindestfläche von 10 m2 und relativ wenig Pflegeaufwand vereinen sie Funktionalität mit Praktikabilität. Sie mögen weniger schick aussehen, nehmen dafür jedoch nicht zu viel Platz in Anspruch. Sie haben bereits hier die Wahl zwischen einem nicht beheizten Kalthaus und einem beheizten Warmhaus. Treibhäuser, bei denen das ganze Jahr lang tagsüber und nachts eine konstant warme Temperatur gehalten wird, sind in der Regel ein wenig größer. Schließlich müssen die Gewächshausheizung, Belüftungs- und Bewässerungssysteme und gegebenenfalls Gartengeräte oder Regale untergebracht werden. Ein Kalthaus eignet sich zur Aufzucht von Tomaten und Co., wobei die Pflanzen danach am besten ins Gartenbeet wandern. Dank Schutzfunktion verlängert das Gartenhaus die Pflanzsaison und Sie können schon früh im Jahr aussäen.

Große Gewächshäuser und Treibhäuser bringen etwas mehr Aufwand mit sich und sollten auf keinen Fall planlos gekauft und aufgestellt werden.

Machen Sie sich vorher über die folgenden Aspekte Gedanken:

  • Welche Nutzung: Ganzjährig oder nur zur Überwinterung von Pflanzen?
  • Welcher Standort? Sonnenlicht ist wichtig, ebenso die Erreichbarkeit von allen Seiten.
  • Welches Material? Ein Gewächshaus aus Glas sieht dekorativ und traditionell aus und scheint nahezuliegen, doch es ist aufgrund des bruchgefährdeten Materials etwas riskant. Glasplatten sind zudem schwerer zu reinigen und mögen im Inneren des Gewächshauses einen Hitzestau auslösen. Besser sind Doppelstegplatten (oder Dreifachstegplatten) aus Polycarbonat oder Plexiglas, denn sie sind langlebig, witterungsfest, UV-beständig und gut isolierend / dämmend. Verschiedene Wandstärken von 4 mm oder 6 mm bis hin zu 10 oder 16 mm stehen zur Auswahl.
  • Welche Ausstattung? Soll das Gewächshaus mit einem Strom- und Wasseranschluss versehen werden, empfiehlt sich ein Standort in Nähe des Hauses. Überlegen Sie sich, ob Sie zur Belüftung Fenster oder ein Belüftungssystem nutzen. Bei der Heizung für das Gewächshaus stehen Ihnen verschiedene Optionen offen.
  • Festes Fundament oder nicht? Je nach Modell und Größe kommen Sie um ein Betonfundament für Stabilität und Isolierung nicht herum. Vergewissern Sie sich rechtzeitig, ob Sie eine Baugenehmigung für das Gewächshaus brauchen.

Sonderanfertigungen und Luxus-Gewächshäuser

Abgesehen von den gängigen Ausführungen gibt es spezielle Gewächshäuser, die beispielsweise rundlich geformt sind und wie ein langer Tunnel wirken oder die sich aus zwei Teilen (Gewächshaus und Gerätehaus) zusammensetzen. Manche nutzen extragroße, dekorative Gewächshäuser mit Dachfenstern und Doppel-Schiebetür und stellen Gartenmöbel hinein – Sonderanfertigungen sind auch im Bereich der Gewächshäuser möglich.

Bild-Quelle:

Holzprofi100 Gewächshäuser